Silvia Nuvoloni-Buhl -Ärztin-
Homöopathie -Raum Bobingen Wehringen-
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Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Nachrichten zu Gesundheitsthemen oder zur Praxisorganisation. Bei längerer Abwesenheit durch Urlaub oder Tagungsteilnahme gebe ich hier die Kontaktdaten der KollegInnen an, die mich vertreten.

Bei kurzer Abwesenheit spreche ich die Telefonnummer der Vertretung auf meinen Anrufbeantworter 08203 / 952 88-3.

 

 

  

Winter:

Mit den kalten Tagen kommen die Erkältungsinfekte. In den meisten Fällen wird ein starkes Immunsystem ohne Medikamente damit fertig. Zur Unterstützung können Sie bewährte Hausmittel anwenden wie Kochsalz- oder Salbeiinhalationen, ansteigende warme Fußbäder oder salzhaltige Nasentropfen. Bei Fieber gibt der Körper ein deutliches Signal für eine Auszeit und es ist Bettruhe angesagt statt fiebersenkender Medikamente. Inzwischen weiss man aus wissenschaftlichen Studien, dass häufiger Gebrauch fiebersenkender Mittel im Kindesalter zu einem späteren Auftreten von allergischen Erkrankungen wie Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma beiträgt!

Sollten jedoch hohes Fieber, starke Schmerzen oder schwer erträglicher Husten sich entwickeln, ist es Zeit für eine Konsultation durch den Arzt. Homöopathische Ärzte behandeln hier oft erfolgreich mit individuell verordneten homöopathischen Einzelmitteln ohne Einsatz von Antibiotika, können aber auch beurteilen, ob ausnahmsweise doch schulmedizinische Maßnahmen erforderlich sind. Ein passendes homöopathisches Mittel wirkt schnell innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen und ist frei von Nebenwirkungen, wenn es korrekt angewendet wird. Auch die echte Grippe (Influenza) kann erfolgreich homöopathisch behandelt werden.

Wenn Sie oder Ihr Kind sehr häufig und langwierig erkältet sind oder zu immer wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen, Mandelentzündungen oder Mittelohrentzündungen neigen, ist eine sogenannte konstitutionelle homöopathische Behandlung sehr zu empfehlen. Hierbei sucht der Arzt in einem ausführlichen Erstgespräch das chronisch passende Arzneimittel für den Patienten aus. Dadurch besteht eine gute Chance, die Krankheitsanfälligkeit nach und nach abzubauen. Oft reagieren auch zusätzlich bestehende chronische Erkrankungen mit Besserung oder sogar Heilung auf die Therapie. Allerdings sollten Sie für die Behandlung chronischer Krankheiten Geduld aufbringen. Schließlich haben sich diese Konstitutionsschwächen über viele Jahre bis Jahrzehnte aufgebaut und im Organismus verfestigt und auch die Heilung braucht gewisse Zeit. Während dieser Zeit finden in größeren Abständen (mehrere Wochen oder Monate) Termine zur Verlaufskontrolle beim homöopathischen Arzt  statt, damit er die Therapie optimal führen kann.

 

Homöopathie-Debatte:

Immer wieder melden sich in den Medien Homöopathie-Kritiker zu Wort, meist mit folgenden Behauptungen:

  1. es gäbe keine "guten" Studien, welche die Wirkung der Homöopathie beweisen
  2. die Homöopathie hätte allenfalls Placebowirkung
  3. es gäbe in der Homöopathie keine Qualitätskontrolle

zu 1.    

Auch in der Schulmedizin ist die Qualität von Studien sehr unterschiedlich und kritische Wissenschaftler sagen, dass die schlechten, gesponsert von der Pharmaindustrie, überwiegen würden. In der Homöopathie gibt es durchaus etliche seriöse Studien (neben weniger guten), welche die Wirksamkeit der Homöopathie zeigen. Näheres dazu auf www.welt-der-homoeopathie.de.

zu 2.

Jeder praktizierende Homöopath erlebt es immer wieder, dass unpassend ausgewählte Arzneimittel dem Patienten nicht helfen. Findet der gleiche Arzt beim zweiten oder dritten Anlauf dann doch das richtige Mittel beim gleichen Patienten und der gleichen Erkrankung, kommt es zu einer eindeutigen Verbesserung. Der Patient selber nimmt eine deutlichen Unterschied wahr zwischen der Nichtwirkung einer unpassenden Arznei und der guten, anhaltenden Wirkung der passenden Arznei! 

Würde die Homöopathie nur auf Placebowirkung beruhen, gäbe es diese Unterschiede nicht. Nebenbei bemerkt: Auch in der Schulmedizin ist inzwischen erwiesen, dass der Placebo-Effekt eine mehr oder weniger große Rolle spielt, sogar bei Operationen.

zu 3.

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) verfügt über ein differenziertes Qualitätskonzept, das Forschung, Weiterbildung, Fortbildung und die Qualitätskontrolle erbrachter Leistungen umfasst. Das Homöopathie-Diplom des DZVhÄ stellt die Vollausbildung dar und kann zusätzlich zur Zusatzbezeichnung Homöopathie der Ärztekammern erworben werden. ÄrztInnen mit dem Homöopathie-Diplom sind in der Lage, auch Patienten mit komplizierten chronischen Erkrankungen kompetent zu behandeln. 

Mehr darüber erfahren Sie auf dem Internetportal des DZVhÄ:

www.welt-der-homoeopathie.de 

 

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